Die letzten beiden Reihen des Sugaridoo-Bernina-Quilt-Alongs

…sind fertig. Tadaa!

Reihe 2 habe ich etwas abgewandelt. Im Original heißt sie „out of the box“, da werden die schrägen Streifen mit einem halben ‚log cabin‘-Muster eingerahmt. ich habe allerdings „die Box“ weggelassen und nur die schrägen Streifen genäht. Da die fertigen Blöcke 7 1/2″ x 7 1/2″ sein sollen, musste ich die schrägen Streifen entsprechend länger machen.

Ansonsten war alles wie in der Anleitung. Ein bisschen „improv quilting“, denn wie schon bei Reihe 4  war die genaue Abfolge der Streifen nicht vorgegeben. Schwierig war vor allem, beim Bügeln und Aufnähen nicht zu sehr an den schrägen Streifen zu zerren, damit die Streifen schön parallel und gerade blieben. Eine Papierschablone half mir beim Annähen.

 

Für Reihe 11, der letzten dann, („alle zusammen“) gab es nochmal ein schönes grafisches Muster aus Dreiecken, Quadraten und Rechtecken. Teilweise wieder mit Foundation Paper Piecing, das war zum Abschluss ganz entspanntes Nähen nach Zahlen.

Beim Nähen musste ich ziemlich oft an den Anfang des Quilts denken, wie ich mich damals kaum getraute, den Stoff zuzuschneiden, weil alles (das Nähen im Inch-System, nach einem festen Muster und in Serie) so neu war. Das war ungefähr vor einem Jahr, und ich freue mich, dass ich im letzten Jahr einiges an Sicherheit beim Quilten gewonnen habe.

 

Nächste Woche gibt es dann von Irene von Sugaridoo noch eine Anleitung, wie man alle Reihen und dann das Quiltsandwich zusammenfügt, und hoffentlich auch ein paar Ideen zum Quilten des großen Teils.

 

Sugaridoo-Bernina-Quilt-Along Teil 9 und 10

Der Endspurt naht, zwei Reihen noch, bevor es ans Zusammennähen geht. Aber hier erst mal Teil 9 und 10.

Reihe 3 („Kreuzstiche“) war ein Selbstläufer, mal wieder in der von Irene von Sugaridoo so geschätzten Foundation Paper Piecing Technik, die schon bei Teil 2, Teil 4 und Teil 6 genutzt wurde. Inzwischen geht sie mir flüssig von der Hand, da gibt es nicht mehr viel zu berichten.

Für Reihe 10 („Punkt, Punkt, Punkt“) kam wieder die Reverse Appliqué-Methode zum Einsatz, wie bei den Halbkreisen von Reihe 6. Die „Kuhflecken“, die Irene genäht hat, gefielen mir zwar sehr gut, aber zu den sonst eher geometrischen Mustern mag ich gleichmäßige Kreise lieber. Damit es etwas aufgelockert ist, sind meine Kreise verschieden groß und nicht alle auf einer Linie.

Die Kreise ließen sich gut in Serie fertigen. Aufzeichnen, stecken, nähen, ausschneiden, stecken, nähen:

Das Zuschneiden der einzelnen Elemente dauerte dann aber auch noch seine Zeit. Damit die Kreise schön mittig werden, hatte ich mir dafür eine Schablone gebastelt:

Geschafft. Da fehlte nur noch das Zusammennähen.

Jetzt bin ich gespannt, welche Techniken für die beiden letzten Reihen verwendet werden. Hoffentlich noch ein bisschen Improvisieren.

Sugaridoo-Bernina-Quilt-Along: Teil 7 und 8

Nun habe ich ganz vergessen, die nächsten fertigen Reihen des Sugaridoo-Bernina-Quilt-Along zu zeigen, dabei sind sie schon eine Weile fertig und die nächste Reihe ruft schon.

Bei der 7. Runde wurde Reihe 6 genäht („Around the Corner“), in der „Reverse Application“-Technik, bei der man aus dem Oberstoff eine Form  (Halbkreise in unserem Fall) schneidet und diese dann mit einem zweiten Stoff hinterlegt.

Man konnte die Halbkreise entweder alle frei Hand aufzeichnen und nähen, oder mit einer Schablone aufzeichnen und alle gleich machen. Ich habe mich für einen Zwischenweg entschieden: mehrere unterschiedliche Schablonen.

Das war die bislang aufwändigste Reihe: erst musste man die Halbkreise mit einem dünnen Stoff verstürzen (ich habe Batist genommen, weil ich das vorgeschlagene ‚tea bag paper‘ nicht da habe), dann mit dem farbigen Stoff hinterlegen, bevor man die einzelnen Kreise aneinander nähen kann.

Aber man konnte gut in Serie arbeiten: für alle Kreise Batist aufnähen, ausschneiden, umbügeln, Stoff unterlegen, absteppen. Dann noch alles zusammen nähen.

Die nächste Reihe (Reihe 8) war dafür ein richtig Genuss, und schnell genäht noch dazu. „Mowed Lawn“ heißt sie, weil Irene die Reihe mit einem dunkelgrünen Stoff näht, und die Streifen wie gemähter Rasen aussehen. Bei mir ist es eher „Himmel hinter Gittern“ geworden, in einem zarten Hellblau.

Ich habe die ’schiefe‘ Variante gewählt, in der man den farbigen Stoff frei in Streifen schneidet, dann mit schmalen Streifen aus dem Hintergrundstoff zusammensetzt, und erst am Schluss die einzelnen Blöcke begradigt, bevor man sie zusammensetzt. Geht schnell und macht Spaß!

Die nächste Reihe wird dann wieder mit Foundation Paper Piercing genäht, streng nach Vorlage.