Das war die Frühlingspost 2018 der Gruppe 3

Der Sommer ist schon halb vorbei, aber ich habe es bislang versäumt, hier alle Blätter zu zeigen, die mich im Rahmen der Frühlingspost erreicht haben, und mich nochmals bei allen Teilnehmerinnen für ihre Werke zu bedanken. Es war wieder wunderbar, jede Woche eine Überraschung aus dem Briefkasten zu ziehen, die vielen Ideen und Arbeiten zu beobachten und die schönen Ergebnisse an der Tür meines Arbeitszimmers zu genießen!

Die Teilnehmerinnen der Sommerpost sitzen derweil schon längst zwischen Papierschnipseln, Schere und Kleber beim Collagen gestalten (nichts für mich, ich mache Postpause) und ich springe gerade zwischen Siebdrucken,  Nähmaschine und Buchbinderleim hin und her. Ach ja, und Cyanotypie steht auch noch auf dem Plan, solange es so schön sonnig und windstill ist.

Aber hier nochmal der Rückblick auf die Wochen von März bis Mai.

Woche 1 bis 4 (hier schon gezeigt): links unten die Geschichte vom ‚maa mit de hohle zah‘ von Simone (@probiere_bringts), links oben ein grüner Urwald mit vielen Vögeln von Lisa, rechts oben Riesenblätter von Karen (@floragruen), rechts unten Magnolien auf Maulbeerbaumrindenpapier von Astrid.

Woche 5 bis 7: rechts fedrige Blätter von Jennifer, unten die Post von mir, links oben mein absoluter Favorit, der Bambuswald von Ulrike.

Woche 8 bis 10: links unten Ranken mit goldenen Tupfen von Bärbel, links oben gleich zwei Papiere mit Blätterbordüren von Silke, und rechts das Kreuzstichmuster von Gabi.

Teilweise haben mich die Blätter schon wieder verlassen, weil ich sie für Geschenkverpackungen nutze. Aber ich versuche, von jedem Papier einen kleinen Streifen als Erinnerung zu behalten.

Hier der Link zur Sammlung aller Werke. Vielen Dank an Michaela und Tabea für die Post-Kunst-Werk-Aktionen und an alle Teilnehmerinnen fürs Mitmachen und Zeigen, es war ein Vergnügen!

MMM im Alte-Damen-Hipster-Look

Eine kurze Recherche in diversen Online-Versandhäusern hat ergeben: Hosenröcke sind mega-out. Außer man bezeichnet natürlich Culottes als Hosenröcke, dann sind sie mega-in. Wie auch immer, den Hosenrock-Hype in der Nähbloggerwelt habe ich nur lesend erlebt, aber burda bringt ja zuverlässig einmal im Jahr einen Hosenrock-Schnitt heraus, und diesmal habe ich auch genäht.

Der Schnitt aus dem Heft 6/2018 kommt mit bebildeter Anleitung, eine sehr angenehme Erfahrung, können die von burda ruhig öfter machen. Nun habe ich auch endlich kapiert, wie man den Beleg an einem Nahtreißverschluss annäht: sowohl die Nahtzugabe des Belegs als auch die Nahtzugabe, auf die der Reißverschluss  festgenäht ist, nach außen klappen und mitsteppen. Dann den Beleg nach innen legen und dabei die Ecke ausformen. Kapiert? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… Übrigens, falls den Schnitt jemand nachnähen will, die inneren Beinnähte sind ungleich lang, Fehler im Schnittmuster.

Nach der ersten Anprobe musste ich den Hosenrock an der Taille nochmal ordentlich enger machen, aber jetzt trägt er sich wunderbar. Luftig für warme Tage, genug Stoff für kühlere, und wandern kann man damit auch ganz wunderbar, nichts zwickt.

Der Schnitt für das Oberteil ist von Simplicity, aus der „Meine Nähmode“ 5/2017, vorne ganz schlicht, hinten überlappend. Sehr schnell genäht. Der Stoff ist aus dem René Lezard Werkverkauf. Rosa mit Glitzer! Mir gefällt er tatsächlich, allerdings ist er etwas steif und ziemlich kühl, deshalb werden das Oberteil und ich wohl keine Freunde werden.

Beim Me-Made-Mittwoch ist heute Mottotag: was darf mit in den Urlaubskoffer. Unser nächster Urlaub ist noch eine Weile hin, und da es Ende August nach Dänemark geht, werde ich wohl bald mal das Projekt Regenjacke in Angriff nehmen. Allerseits einen schönen Urlaub oder herrliche Sommertage zu Hause!

MerkenMerken

MerkenMerken

Muster-Mittwoch: weiter mit dem Fliesenmuster

Ein bißchen habe ich noch weiter geschnitzt und gestempelt mit meinen geometrischen Stempeln vom vorletzten Mittwoch.

Erst nochmal ein bißchen das Muster verändert:

Dann wieder ein paar Flächen frei gelassen:

Und die dann mit einer anderen Farbe gefüllt:

Und das Ganze dann noch in rot-blau:

Das mit den Fugen habe ich noch immer nicht so richtig hingekriegt, aber wenn man die Augen zusammenkneift und vorher ein Glas Sekt trinkt, kann man die Fliesen erkennen. Versprochen!

Verlinkt beim Muster-Mittwoch im Juni zum Thema FLIESEN!

MerkenMerken