Kleisterpapier-Kurs

Am Wochenende war ich in einem Kleisterpapier-Kurs der sehr sympathischen Tanja Karipidis. Es hat sehr großen Spaß gemacht, in die Welt der Buntpapiere einzutauchen (naja, es war wohl eher ein ‚mal den Kopf ins Wasser stecken‘). Nicht nur, weil Tanja die Teilnehmerinnen mit ihren unterschiedlichen Vorkenntnissen sehr souverän angeleitet hat, sondern auch weil sie viele, viele Kisten mit Farben und Material dabei hatte. Herrlich! Und, weil so ein Werkeln in einer Gruppe immer lustig und bereichernd ist.

Zweifarbig gestrichenes Kleisterpapier
Ein roter und ein blau gestrichener Bogen aufeinander gelegt, mit Musterrolle angedrückt und wieder abgezogen
Mein Liebling: Farbauftrag in gelb, grün, braun und dann die Farben verwischt
Rot gestrichenes Kleisterpapier, mit Musterrolle und Kamm bearbeitet
Blau und gold
Rot und blau gestrichenes Papier, mit Kamm, Stempel und Musterrolle bearbeitet

Verlinkt bei Creadienstag

MMM: Wollkleid

Dieses Kleid ist ein weiteres Resultat der Annäherung Süd. Das Wochenende hatte nicht nur viele Nähstunden, sondern auch einen Beutezug im René Lezard Lagerverkauf und diverse Will-ich-auch-haben-Momente. Sabine aka Langsame Schildkröte hatte nämlich schon die Oktober Knipmode dabei, und sich daraus ihr schönes Spinatkleid genäht. Eine Woche später gab es dann die deutsche Ausgabe („Fashion Style“, wer bitte hat sich diesen Namen ausgedacht? Mit Google und Instagram findet man damit jedenfalls viele aufgebrezelte Mode-Schönheiten, keine Schnittmuster).

Das Kleid, das ich heute zeige, ist also das Kleid Nr. 8 aus der Oktober Fashion Style (Link) und ist Teil eines Baukastensystems. In der Ausgabe sind eine ganze Reihe schöner Kleider. Ich habe mich für die Variante DFN entschieden. Der Rock ergibt zusammengenäht etwa einen halben Teller. Im Zuschneideplan der Zeitschrift sind die Rockteile deutlich schmäler, bei mir haben die Rockteile unten eine Breite von ca. 80 cm, das passt nicht auf die halbe Stoffbreite.

Die Ärmel sind etwas enger als vorgesehen genäht. Den Ausschnitt habe ich bewusst nicht abgesteppt und gebügelt, mir gefällt, wie er aufspringt.

Ist das nicht eine tolle Farbe? Der Stoff ist ein Wolle-Viskose-Gemisch von René Lezard, verfilzte Strickware. Dehnbar, daher konnte ich auf den Reißverschluss verzichten. Aber knitteranfällig, wie ich auf den Bildern feststellen konnte.

Mit oder ohne Gürtel?

Zugegeben: die Silhouette ist etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Irgendwie hab ich das Gefühl, mit klobigen Schuhen und Schaffellweste könnte ich auch als Marktfrau auf dem nächsten Mittelaltermarkt stehen. Maroni, heiße Maroni!

Verlinkt beim Me-Made-Mittwoch.

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MMM: Alltagskleidung in den 80ern und heute

Meine Teenagerzeit fiel in die 80er. Nun ist dieses Jahrzehnt ja nicht unbedingt für tolle Mode bekannt. Pullis aus Polyester im Patentstrick, in die knallengen, stone-washed Jeans gestopft, Blazer mit großen Schulterpolstern, Leggings in Neon-Farben, Netz-T-Shirts, und Karottenhosen. Nun begeht man als Teenie ja manchen Modesünde, die man nur mit dem Versprechen sühnen kann, nie nie nie wieder so etwas anzuziehen. Aber wenn man älter wird, lernt man auch, dass man möglichst nie „nie wieder“ sagt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir eine Karottenhose genäht.

Der Schnitt ist aus einer älteren burda, 8/2009. Langgröße, ich habe Gr. 84 gewählt. Und – passt perfekt! Da konnte ich sogar die Gürtelschlaufen weglassen. Dafür gab es Taschen dazu. Hosen ohne Taschen sind doof.

Der Stoff ist ein Schätzchen von Hannes Röther Vintage in München. Dort gibt es nicht nur reduzierte Klamotten, sondern eben auch Stoffe zu guten Preisen, und ein bißchen Wolle. Weil der Stoff zwei unterschiedliche Seiten hat, die ich zur Geltung bringen wollte, bekam die Hose noch einen Aufschlag zum Krempeln.

Inzwischen hatte ich sie schon einige Male an, und sie erfüllt alles, was ich mir von Alltagskleidung wünsche. Bequem und schick. Seit ich nicht mehr im Büro arbeite, liegt der Fokus eindeutig auf bequem. Bei jeder Klamotte, die ich nähe, versuche ich aber, diese beiden Punkte gleichzeitig zu erfüllen. Klappt leider nicht immer. Zu oft versuche ich, etwas Ungewöhnliches zu nähen, das dann aber nicht in meinen Alltag passt. (Aber das Schwierigste ist, Schuhe zu finden, die bequem und schick sind und dann auch noch passen. Oder?)

Verlinkt beim Me-Made-Mittwoch, wo heute die Frage nach der perfekten Alltagskleidung gestellt wird.

 

Stoffspielereien: Fäden auf Farbe

Zunächst war ich ja etwas ratlos: ist mit dem Thema etwas Spezielles gemeint, das ich nicht verstehe? Aber mit der Zeit wurde das Thema durch die offene Formulierung immer faszinierender. Auf der Annäherung Süd durfte ich Ute persönlich kennen lernen, da waren meine Ideensamen schon gelegt, aber sie hatte noch viel mehr Ideen auf Lager.

Zwei Inspirationsquellen zum Thema sind mir in den letzten Wochen begegnet. Die erste Inspirationsquelle ist das Buch „Textildesign Sticken“ der kanadischen Textilkünstlerin Françoise Tellier-Loumagne. Ein Großteil des Buches ist eine Ideensammlung, wie Formen und Farben aus der Natur durch freies Sticken auf textilen Medien interpretiert werden können. Einfach nur toll! Auf der Homepage der Künstlerin sind ein paar Seiten des Buches zu sehen.

Für einige Projekte nutzt Tellier-Loumagne, was im Buch als Vlies bezeichnet wird: mit Tapetenkleister verklebte Wollfäden. Das war leichter nachzumachen als gedacht: einfach ein Stück Plastikfolie verspannen, darauf Kleister verteilen, darauf die Fäden aufbringen, mit Pinsel noch mehr bekleistern, eine weitere Plastikfolie darüber legen und damit alles schön festdrücken, die obere Folie wieder abziehen und weitere Lagen an Fäden und Kleister verteilen, festdrücken usw. bis man zufrieden ist. Dann  trocknen lassen.

Das fertige Gebilde ist relativ steif, aber beweglich. Im Buch werden die Vliese auf Stoff gelegt und durch Nähen und Sticken fixiert. Oder damit ein Bucheinband und ein Pflanzenübertopf hergestellt (dafür würde ich eher Buchbinderleim verwenden, damit es dauerhaft haltbar ist).

Drei Vliese habe ich nach der Methode angefertigt und weiterverarbeitet:

Eine kleine Herbstwiese: Vlies aus braunen und grünen Wollfäden auf einem braun bemalten Nesselstoff (mit verdünnten Siebdruckfarben, Textilmalfarben hatte ich nicht zur Hand), mit ein paar gelben Blumen aus gelben Wollfäden.

Türkis-weißer Baumwollgarn mit farbigen Einsprengseln, mit parallelen Nähten auf rot bemalten Baumwollstoff fixiert.

Blaues und weißes Baumwollgarn auf roten Stoff (aus Leinen aus der Restekissen), darauf eine Blume genäht und das Vlies entsprechend zugeschnitten.

 

Die zweite Quelle der Inspiration war die Nürnberger Künstlerin Linda Männel, die schwarz-weiße Tuschebilder auf Leinwand mit farbigen Garn bespannt. Ich finde die Landschaftsbilder grandios, von weitem sehen die Bilder wie  impressionistische Malerei aus.

Ich konnte auch meine Freundin Regina für das Thema begeistern und so haben wir unsere wöchentlichen Treffen genutzt, um ein paar Sachen auszuprobieren. Regina griff das Thema Fäden auf Leinwand auf und setzte es grafisch um:

Ich probierte mich an Fadengrafiken, musste aber bald einsehen, dass Stoff alleine als Basis dafür zu labberig ist. Letztlich ist mir die Umsetzung erst gelungen, als ich Fotokarton als Verstärkung verwendete. Der Stoff bekam einen Farbverlauf von rot nach blau, der Stern ist nach einer Vorlage von hier.

Vielen Dank, Ute, für das schöne Thema! Hier werden alle Beiträge gesammelt.

Ich freue mich sehr, dass es mit den Stoffspielereien weitergeht. Hier die nächsten Termine:

November 2017: „Dreidimensional“ bei Textile Werke
Dezember 2017: Weihnachtspause
Januar 2018: (Thema noch offen) bei Machwerke
Februar 2018: „Gesichter“ bei Nahtlust
März 2018: „Falten“ bei mir
April 2018: „Schlipse“ bei Feuerwerk bei KaZe
Mai 2018: „Japan“ bei Made with Blümchen
Juni 2018:  (Thema noch offen) bei Nahtzugabe

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Farbpalette mit Procion MX

Vor ein paar Wochen überkam mich die Sehnsucht nach ein wenig analytischen Arbeiten. Ich hatte mir vor längerer Zeit in einem Versuch, Portokosten zu sparen, das große Procion MX Einsteigerset mit warmen und kühlen Grundfarben im Jeromin Shop dazu bestellt. (Kommt das jemanden bekannt vor? „Versandkostenfrei ab xy Euro! Da könnte ich doch noch … mitbestellen!“) Theoretisch lässt sich daraus jede Farbe mischen. Praktisch hilft nur Erfahrung.

Beim Vorgehen hielt ich mich an das Buch „Grundkurs Stoff färben“ von Christa Rolf, die Mischungsverhältnisse für diverse Farbpaletten beschreibt und auch ein wenig Licht darin bringt, wofür die diversen Zusätze benötigt werden.

Leider sind viele Anleitungen zum Färben mit Procion, die man in Büchern oder im Internet findet relativ ungenau. Der Stoff ist nicht näher beschrieben, die Angaben, welche Mengen man braucht unterscheiden sich zum Teil deutlich, die Mengenangaben sind in cups, spoons und gallons angegeben, obwohl die Farbe (und das Salz und Soda) als Pulver daher kommt. Das lässt mich verzweifeln.

Aber zurück zu meinen Experimenten. Zusammen mit einer Freundin baute ich Waage, Messbecher und Pipette in der Küche auf, und wir fühlten uns beide ins Chemielabor an der Uni zurückversetzt. Fehlten nur noch Reagenzgläser und Bunsenbrenner.

Beim Ansetzen der Farblösungen folgte ich den Empfehlungen im Buch, die je nach Farbe etwas unterschiedlich ist. 30 ml Farbe auf 250 ml Wasser bei Gelb und Blau, auf 360 ml Wasser bei Magenta. Die Angaben im Rolf-Buch sind schon recht ausführlich, aber inzwischen habe ich im Buch „Stitched Shibori“ von Jane Gallagher eine Anleitung gefunden, die mit Gewicht Farbe pro Gewicht Stoff arbeitet. Mir leuchtet das mehr ein, das werde ich dann zukünftig nutzen.

Dann mein weiteres Vorgehen: in 3l-Plastikbeutel kam jeweils
– Stoffstücke von 34 cm x 34 cm
(Ditte Stoff von Ikea: 100% BW, 140 g/m2, -> 16 g, vorgewaschen)
– 10 ml Farblösung
– 40 ml Sodalösung (50g/l)

Das ganz dann schön durchgeknetet und ca. 20 Stunden einweichen lassen, anschließend erst kalt, dann warm ausgewaschen.

Und wer jetzt noch mitliest, den interessieren vielleicht auch die Mischungsverhältnisse. Erst die Ergebnisse der kühlen Farbpalette:

 

Und hier die warme Farbpalette:

Ich finde das Goldgelb leider ziemlich orange, aber die Mischungen mit Blau ergeben komplett andere Grüntöne als die der kalten Palette.

Nun hoffe ich also, dass meine Notizen ausführlich genug sind, dass ich zukünftig diese Farbtönungen wieder erzielen kann.

Verlinkt bei Creadienstag.

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MMM: Wickelbluse

Heute gibt es zur Bikerhose von letzter Woche das passende Blüschen. Entstanden am Wochenende auf der Annäherung Süd. Es war ein wunderbarer Nährausch, und ich habe mich sehr, sehr gefreut, einige Bloggerinnen in echt kennen zu lernen.

Die Bluse ist nach dem Schnitt Monaca von Waffle Patterns. genäht aus einem rot-weiß gewebten Baumwollbatist von Hüco Stoffe Berlin.

Die Beispiele von Yuki sehen ziemlich oversize aus, deshalb habe ich gleich mal Vorder- und Rückteil 2cm schmäler zugeschnitten und bin damit auch recht zufrieden. Sonst alles in Gr. 40.

Das Vorderteil besteht aus einem Stück, das von einer Schulter in der Taille gedreht zurück zur anderen Schulter führt. Die Anleitung gewohnt anschaulich und gut illustriert.

Die Ärmel können mit einem Riegel hochgebunden werden, das gefällt mir besser als sie einfach zu schließen, sie enden nämlich kurz unter dem Ellbogen, und da ist die Manschette fast zu eng.

Gestern habe ich das allerallerschönste Herbstwetter genutzt und mich von einer Freundin vor buntem Herbstlaub ablichten lassen.

Und damit ab zum Me-Made-Mittwoch, wo sich wie immer mittwochs die Nähgemeinde versammelt.

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MMM: Biker-Hose

Die Biker-Hose Cassie habe ich schon vor längerer Zeit an den langen Beinen von Elke von ellepuls bewundert. Als sie angefangen hat, den Schnitt im Sommer in Deutschland zu vermarkten, hatte sie mich also schnell am Haken. Und jetzt habe ich also die Beweisfotos: meine Beine sind eindeutig kürzer als die von Elke.

Trotzdem gefällt mir meine Cassie Pants, aber erst die 2. Version. Zunächst gab es eine Probeversion in grau, um die Passform des Schnitts zu testen. Leider gibt StyleArc, die den Schnitt entworfen haben, bei der Masstabelle keine Körpergröße an. Bei den vielen Quernähten ist es aber Pflicht, dass das Knie auch da ist, wo es hin soll.

 

Meine Erfahrung bei 174cm: die Länge der Beine passt, die obere Kante verschiebe ich sowieso immer um 1cm nach oben, das war auch hier kein Fehler. Der Saum ist um 2cm verlängert.

Was ich noch verändert habe: die Schrägnaht am Oberschenkel gespiegelt, und die Teilungsnaht hinten in die Kniebeuge verlegt. Ich finde, da gehören sie hin.

Die Cassie Pants sind eigentlich Leggings, d.h. nur mit Gummizug oben. Die Probehose ist oben grenzwertig schmal, ich bekomme sie schwer über die Hüften. Deshalb hat die rote Hose einen seitlichen Reißverschluss bekommen. Passt, und sorgt für erheblich Bequemlichkeit. Ein Gummi ist im Bund trotzdem eingearbeitet.

Die Einsätze am Oberschenkel haben Biesen bekommen. Bei der Erstellung habe ich mich an die Anleitung von Elke gehalten, eine tolle Hilfe! Die Falten zeigen bei meiner Hose nach oben. Das muss so sein. Ist jetzt modern. Ehrlich. Kein Scheiß.

Noch zwei Worte zu den Stoffen. Die graue Hose ist ein 2-Wege-Stretch, Viskose/Poly von Stoff & Stil, ein Fehlkauf, aber für Leggings ganz passend. Der rote Stoff ist ein Baumwoll-Köper von Hüco, Berlin. Leicht samtige Oberfläche, angeblich nur 2% EL, aber dehnt sich ordentlich, für eine enge Hose perfekt.

Ich mag meine neue Hose.

Verlinkt beim Me-Made-Mittwoch.

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Papier-Upcycling

Papier-Upcycling, gibt es so etwas? Brigitte Baumann nennt ihr Buch „Neues aus alten Zeitungen“, aus dem die Ideen für meine beiden Projekte entstammen. Das Buch aus dem Haupt-Verlag ist sehr ansprechend: anregende Projekte, schöne Bilder, übersichtliches Layout und unterhaltsame Texte.

Das erste Werk ist ohne große Abwandlung aus dem Buch übernommen. Ein Kranz aus quadratischen Zeitungsschnipseln, zusammengeknüllt und wieder glatt gestrichen und dann auf Draht aufgezogen.

Ich habe versucht, die Quadrate so auszuschneiden, dass die Vorderseite farbig ist, die Rückseite Text hat. Ganz durchgängig ist es mir nicht geglückt. Zeitungen heutzutage sind sehr farbig geworden, das ist mir beim Schneiden bewusst geworden. Seit wann sind Zeitungen eigentlich durchgängig von vorne bis hinten mit Farbfotos ausgestattet, war das in den 90ern auch schon so?

Jetzt ziert der Kranz unsere Tür. Da sieht er zwar etwas mickrig aus mit seinem 24 cm Durchmesser, aber irgendwann war meine Schnipselgeduld erschöpft.

 

Für das zweite Werk habe ich die Grundidee des Papierwebens aus dem Buch übernommen und eine Schachtel entstehen lassen.

Für die Streifen wurde eine alte britische „ELLE“ zerfleddert, Hochglanzpapier und auch sehr bunt. Die Streifen liegen 4-fach, um Stabilität zu erzeugen, und der Randstreifen ist innen mit einem Kartonstreifen verstärkt.

Die erste Schachtel ist um einen Streifen breiter in Länge und Breite und passt dadurch gut als Deckel über die zweite Schachtel.

Verlinkt bei Creadienstag.

Filmtipp für Stoffbegeisterte

Am Wochenende war Fashion Weekend auf ARTE. Dabei wurden unter anderem eine 5-teilige Filmreihe mit dem Titel „Feine Stoffe, ferne Länder“ über die Herstellung ungewöhnlicher Stoffe in Indien, Japan, Tibet, Laos und der Mongolei gezeigt. Die Filme sind noch bis Ende Oktober in der Mediathek von ARTE verfügbar.

Bislang habe ich mir zwei Filme davon angesehen. In der japanischen Folge geht es um eine Handwerkerin, die aus Bananenstauden Stoffe webt, und dabei vom Anbau bis zum Färben alles selbst unternimmt. Der Film ist wie eine Phantasiereise, erzählt über ein Leben in Einklang mit Zeit und Natur.

Der Film aus Indien ist unserer Wirklichkeit deutlich näher, obwohl auch er von einer fremden Welt erzählt. Ihn im wird eine Werkstatt porträtiert, in der Stoffe für die französische Haute Couture bestickt werden. Da entstehen ungemein schöne Stücke, reine Handarbeit.

Das war die Sommerpost der Gruppe 7

Der Sommer ist zu Ende. Astronomisch übermorgen, und meteorologisch eh schon vor drei Wochen. Die Sommerpost auch, und heute zeige ich, was die Post mir den Sommer über ins Haus gebracht hat. Blau waren die Briefe diesmal, und die Stoffe samt der schönen Karten zieren noch meine Pinnwand:

Den Anfang machte meine Dahlie, dann kam Ruths Drache (hier schon gezeigt).

Angelika von GedankenKlang schickte einen Vogel, und Anette (ohne Blog) einen SomMeer-Sonnendruck.

Uta (ohne Blog) entwarf einen Kinderkreis, die Entstehungsgeschichte hat sie hier beschrieben. Und Carmen (auch ohne Blog) hat ein tolles Mosaik mit Quadraten mit unterschiedlichsten Mustern geschaffen. Die Muster entstanden durch Mark Making auf Folie und die Strukturen wurden dann mittels Cyanotypie auf den Stoff übertragen.

Und zum Schluss hat uns Sabine alias Miss Herzfrisch noch mit einen Fisch beglückt.

Viele, viele schöne Stoffquadrate sind entstanden, die sich in der Linkliste zur Sommerpost versammeln. Ein toller Erfahrungsschatz ist das! Danke an Michaela und Tabea!

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