Muster-Mittwoch mit besseren Schnörkeln

Ich habe das Muster von letzter Woche noch etwas weiter bearbeitet und nach einem genialen Tipp von Michaela meine Schablone neu ausgeschnitten. Man muss das Motiv bei einer Schablone ja nicht exakt in der Kachelform schneiden, sondern kann die überlappenden Elemente jeweils im Ganzen lassen und vermeidet so die Anschlusskanten, die sowieso nie richtig klappen.

So sieht jetzt meine Schablone aus…

… und so ein erster Probedruck mit Kupfer auf Packpapier. 

Und siehe da: kein Kacheleffekt mehr da! 

Könnte man als Weihnachtsgeschenkpapier nehmen, oder?

Verlinkt beim Muster-Mittwoch im Oktober.

Muster-Mittwoch mit Schnörkeln

Schon lange habe ich nicht mehr beim Muster-Mittwoch mitgemacht, das wurde mal wieder Zeit. Das Thema diesen Monat ist „Schnörkel und Spiralen“. Meine Freundin und ich wollten bei unserem wöchentlichen Treffen schon mal anfangen, Geschenkpapier für Weihnachten zu bedrucken, das passt doch ganz gut.

Allerdings waren meine ersten Musterentwürfe ziemlich langweilig, und da fiel mir wieder ein, wie wir im Werkbund-Werkstattsemester unser Muster erarbeitet hatten (hier und hier gezeigt).

Erst mal fröhlich drauf los schnörkeln,

dann schöne Bildausschnitte aussuchen,

die dann ausschneiden, vervielfältigen und nebeneinander anordnen.

Das Ergebnis rechts oben gefiel mir am Besten. Dann also das Muster zerschnitten und vertauscht wieder angeordnet, um die Ränder so anzupassen, dass ein Rapport entsteht.

Vorher-Nachher-Bild:

Und so sieht dann die Schablone und ein erster Probedruck aus:

Ich glaube, ich habe mir aus gewählten Bildausschnitten den am wenigsten Schnörkeligen ausgesucht… Aber ich hüpfe einfach trotzdem rüber zur Linkliste im Müllerin Art Studio.

Habt einen schönen Tag!

Ein blau-grünes Gummibandbuch

Heute zeige ich euch ein Gummibandbuch, neudeutsch im Internet auch unter Fauxdori zu finden. Die Anleitung dafür ist aus dem neuen Buch von Michaela Müller, das am Montag erschienen ist, „Stoff trifft Papier“. Ich habe es zwar noch nicht, aber mache trotzdem gerne Werbung dafür, weil ich mir sicher bin, dass es gut ist und weil Michaela so viel für die deutsche Kreativ-Blogger-Szene tut – Mustermittwoch, Post-Kunst-Aktionen (zusammen mit Tabea), und alles umsonst!

Die Anleitung für das Gummibandbuch gab es schon mal vorab zur diesjährigen Sommerpost, bei der ich aber nicht mitgemacht habe. Was bin ich froh darüber! Auf Blogs und auf Instagram gab es mega-aufwändige und mega-tolle Ergebnisse zu sehen, da hätte ich nicht mithalten können, ganz zu schweigen von dem Zeitaufwand.

Zurück zu meinem Werk. Außen habe ich eine Cyanotypie verwendet, Farnblätter auf einem alten Bettlaken, die eingewebten Ornamente sind noch leicht zu sehen. Für innen habe ich „veganes Leder“ grün und blau grundiert. Der Außenstoff ist mit Decovil light verstärkt, weil ich das da hatte, aber eigentlich ist Decovil besser, weil der Umschlag dann insgesamt steifer und stabiler wird. Das Ganze dann einfach einmal rundherum zusammennähen, Ösen einschlagen, Gummi einziehen, fertig!

Ein paar Feinheiten hat der Umschlag noch. Vorne und hinten gibt es noch Laschen, um lose Blätter einzustecken. Den hinteren Gummi, mit dem man das Buch schließt, habe ich festgenäht, damit keine Öse die hintere Lasche durchbohrt. Und für die Verbindung des Gummis in der Mitte hat sich mein Mann was Feines ausgedacht: die Enden stecken in einem Messingröhrchen und sind darin festgeklebt.

Das Fauxdori war ein Geschenk an eine liebe Freundin, ich hoffe, sie hat Verwendung dafür. Als Anfangsbefüllung gab es noch zwei Hefte dazu, ebenfalls in mintgrün-blau und im bewährten Streifenmuster aus diversen Kleisterpapieren. 

Ich bin mir sicher, das war nicht das letzte Gummibandbuch. Schnell gemacht, und man kann innen und außen diverse Stoff- und Papierexperimente verarbeiten.