Adventspost als Buch

Die Karten, die ich zur Adventspost bekommen habe, sind zum Buch geworden.

Ursprünglich wollte ich eine Waisenbindung machen, wie von Tabea vorgeschlagen. Aber eigentlich will ich zum Backen gerne die einzelnen Karten vor mich legen und daher sind die Karten jetzt einfach gelocht und mit Buchringen verbunden worden. So kann ich mir einfach einzelne Karten herausnehmen oder das Buch komplett umklappen.

Als Buchdeckel verwendete ich dicke Wellpappe, passend zu den Vorgaben der 2019er Adventspost. Die bekam ein Muster mit weißen Linien – mit einem Gruß an den Januar-MittwochsMix.  Von einer Walze, die noch  von der Frühlingspost 2018 stammt. Schön, wie sich da die Post-Kunst-Werk- Projekte verzahnen, oder?

Und am Schluss kam auch noch ein bisschen Schrift zum Einsatz.

Verlinkt bei der Adventspost-Liste und beim Januar-MittwochsMix.

Neue Schachtel

Nach Weihnachten hatte mich eine akute Nähunlust gepackt. Davon profitierte meine Schnittmustersammlung, die jetzt richtig schön sortiert ist. Mein Näh- und Arbeitszimmer ist momentan auch sehr aufgeräumt. Aber nachdem nach den Ferien der geordnete Alltag hier wieder Einzug gehalten hatte,  kam auch die Lust aufs kreative Werkeln wieder. 

Angefangen habe ich damit, eine Schachtel mit versenktem Deckel aus Graupappe zu bauen. Und zwar wollte ich schon seit längerem einen Ersatz für das sehr hässliche, aber sehr praktische Nähkörbchen, das ich schon lange habe. Entstanden ist ein Nähkistchen mit allerlei Unterteilungen.

Die Größe ist so gewählt, dass es zusammen mit der Overlock in eine Klappkiste passt, so dass ich damit auch gut zu Nähtreffen fahren kann. Das Innenleben hat sich so erst während des Prozesses ergeben: zwei Einsätze übereinander, darunter noch ein weiterer kleiner Stauraum.

Das schöne Marmorpapier habe ich im Dezember auf einem Weihnachtsmarkt, dem Winterkiosk in Nürnberg, mitgenommen. (Auch so ein Punkt auf meiner Machen-wollen-Liste: Marmorpapier selber machen.) Passendes Uni-Papier fand sich dann in meinem Vorrat.

Nun darf sich das neue Nähkästchen erstmal im Alltag bewähren. Ich fürchte fast, es ist zu klein. Aber falls es so sein sollte, habe ich ja gleich einen Grund, mal wieder eine Schachtel zu bauen.

Verlinkt bei Creadienstag.

Bunte Bücher

Meine Shibori-Teefärbungen für den Muster-Mittwoch bei MüllerinArt sind leider nichts geworden – zu blass. Dann zeige ich heute halt zwei Bücher, die nach Michaelas schönem Buch „Bunte Bücher“ entstanden sind.

Und dafür wurden mal ein paar der Papiere verwendet, die in den letzten Monate durch Gelliprint, Papierschöpfen, Kleisterpapier und Walzendruck entstanden sind, und die in einer Kiste lagern, die immer voller wird.

Das orange-grün-blaue Buch ist komplett selbst gemacht, mit japanischer Bindung und einfachen weißen Seiten innen. Dafür habe ich blaues Kleisterpapier, grünes Gelatinedruck-Papier und orangene Schnipsel mit Walzendruck kombiniert.

Das blau-grüne-weiße Buch mag ich sehr. In einem Resteladen hatte ich ein qualitativ hochwertiges, aber langweiliges Album mit einem Ringbuch innen gefunden, das einen neuen Bezug bekommen hat. Auch da finden sich wieder einige Gelliprints, aber auch handgeschöpftes Papier mit Wollfädensprengseln, Papier von den Minibüchlein vom letzten Jahr und innen ein paar Walzendrucke mit Lego-Reifen.

Eine großartige Methode, die vielen Papiere, die beim kreativen Schaffen entstehen, die aber meistens nicht größer als DIN A4 sind, zu verwenden! Die Papierkiste hat sich mit den beiden Büchlein allerdings noch nicht wesentlich geleert, da ist noch Material für viel mehr Bunte Bücher.