Weihnachtskleid 2018

So, doch noch fertig geworden. Erst hatte ich gemütlich auf das Rollsaumfüßchen gewartet und mich derweil der Geschenkeproduktion gewidmet und auf einmal füllte sich der Kalender mit Arzt- und Krankenhausbesuchen (als Begleitung), und die Zeit wurde auf einmal knapp. Aber letzten Freitag war dann doch noch genug Zeit, das Kleid vor Weihnachten fertig zu machen.

Allerdings war schnell klar, dass mir die Geduld für das Rollsaumfüßchen fehlt, und so sind die Rüschen und Saumkanten nun doch mit der Ovi versäubert worden. Zack, fertig gesäumt.

Et voilà, das fertige Kleid:

Für alle Interessierten noch ein paar Worte zum Schnitt: Nr. 107 aus der burda 12/2016, Größe 40, ab Taille Gr. 42 (reicht, obwohl ich sonst in der Hüfte Gr. 44 habe). Das vordere Oberteil habe ich 1 cm verlängert, damit die Quernaht auch ja unterhalb der Brust ist (hinten natürlich entsprechend). Hier habe ich beschrieben, wie ich den Halsausschnitt vergrößert habe. So ganz ideal sitzt es an der Schulter nicht, das Vorderteil zieht nach vorne, aber zumindest zwickt und zwackt es nicht am Hals.

Der schwere Viskosekrepp (lange im Schrank auf seinen Einsatz gewartet) trägt sich sehr angenehm. Im Winter allerdings mit langen T-Shirt und Thermostrumpfhose darunter, dann geht es auch gut ohne Unterkleid. Gestern schon ausgiebig getragen, wird es auch heute, beim zweiten Teil der Verwandtschaftstreffen, zum Einsatz kommen.

Hier gibt es alle hübschen Weihnachtskleider zu sehen. Vielen Dank an alle alten und neuen MMM-Organisatorinnen! Klasse, dass es den MMM gibt und weiter geben wird!

Adventspost 2018: die dritte Woche

Na, wollt ihr einen weiteren Blick auf meine schwarz-weiße Postkartenwand werfen?

 

Die Karte mit der No. 15 ist von Simone. Eine völlig unkitschige Weihnachtskarte, eine meiner Favoriten:

Am 16., dem Tag der Menschenrechte, kam die Karte von Clara. Mit einem beeindruckenden Zitat von Eleanor Roosevelt auf der Rückseite (nachzulesen auf ihrem Blog) erinnert sie an unsere eigene Verantwortung.

No. 17 kommt von Eva. Zur Abwechslung mark making mit Stift und Kreide, mir gefällt es sehr.

Bei der No. 18 hat sich etwas Farbe hinein gemogelt, yeah! Die Karte ist von Sven. Sieht so aus, als hätte er auch so einen lustigen Spiralquirl verwendet.

No. 19 von Monika. Viele verschiedene Grautöne in zurückhaltenden Spuren:

Die No. 20 ist von Annette, die uns ein Schneegestöber schickt. Dunkel genug ist es ja draußen, allerdings gibt es nur Regen. Sehr willkommen also ihre Schneesterne.

Und heute kam pünktlich die Karte von Sara. Auf Instagram kann man sehen, dass jede ihrer Karten ein absolutes Unikat ist, Wahnsinn!

N0. 23 bis 25 hat die Postbotin auch schon gebracht, aber die zeige ich natürlich erst nächste Woche.

Diese Woche war turbulent, einiges Unvorhergesehenes. Ich hatte daher noch nicht Zeit, mich jeweils für die Karten zu bedanken. An dieser Stelle schon mal ein kollektives Dankeschön für die so vielfältige Post-Kunst!

Noch mehr Adventspost gibt es hier zu sehen.

Adventspost 2018: die zweite Woche und die Entstehungsgeschichte meiner Karte

Heute ist „mein“ Tag der Adventspost 2018, und gerade eben habe ich auf Instagram entdeckt, dass sie bei einigen gut und pünktlich angekommen ist. Dann hoffentlich auch bei allen anderen. Bevor ich den Entstehungsprozess für meine Karte zeige, erst mal einen Blick auf meine wachsende Postkunstsammlung und die Werke, die mich diese Woche erreicht haben (die von letzter Woche gibt es hier zu sehen):

No. 8 von Rita, entstanden aus einem Druckstock aus bearbeiteten Holz, toll:

No. 9 von Tanja, ein Murmelbild, einfache Idee, effektvolles Ergebnis:

No. 10 von Caro, aus Wellpappe, alten Schnittmusterbögen und marks. Bei ihr auf Insta sieht man alle Karten, alle sehr unterschiedlich. Das ist meine:

No. 11 von Fine, mit Spuren von Walnussschalen und Mohnkapselstempeln:

No. 12 von Daniela, mir goldenen Weihnachtswünschen auf der Vorderseite und einem zauberhaften Weihnachtsgedicht auf der Rückseite:

No. 13 von Ursula, schwarze marks kombiniert mit silber:

Und so sieht heute meine Adventspostwand aus:

Ich habe zunächst mit großem Spaß und wenig Plan alle möglichen Werkzeuge ausprobiert und einen großen Stapel schwarzgemusterter Papier erzeugt:

Zunächst wollte ich die Papiere weiterverwenden und weihnachtliche Sterne auf schwarzen Fotokarton kleben.

Aber das Ergebnis fand ich reichlich langweilig. Irgendwie…. zu flach. Dieses Wort brachte mich dann auf die Spur, es sollte mehr fühlbare Struktur geben.

Daher verteilte ich im zweiten Anlauf erst mal mit einer Scheckkarte reichlich Strukturpaste auf großen Fotokartons. Die dünneren Stellen lassen den schwarzen Untergrund grau durchschimmern, die dicken Stellen bekamen mit einem Kamm tiefe Rillen.

Darauf kamen als zweite Schicht mit Gräser- und Zweigepinseln Streifen und Tropfen, und darüber dann farbsatte Kreise mit Schwammstupfer und Obstnetzen und silberne Ringe mit einer Rohrisolierung, die noch von den Walzendruck-Experimenten der Frühlingspost übrig war.

Schnipp-schnapp, alles zu Postkarten zurecht geschnitten. Und so sehen die fertigen Karten von Nahem aus:

Die Sterne haben sich dann doch noch ihren Platz auf der Rückseite erkämpft:

Jetzt lehne ich mich zurück und genieße noch zwei weitere Wochen Adventspost. Liebe Michaela, liebe Tabea, vielen Dank für die feine Idee und die Organisation!

Noch mehr Adventspost gibt es hier zu sehen.