Vom Laufsteg in den Kleiderschrank (IV): Brit Chic

Mit viel Verspätung laufe ich auch endlich ins Ziel ein, bei „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“. Diverse Sommeraktivitäten und Ferien haben die Nähzeit deutlich eingeschränkt. Aber jetzt ist der Sommer vorbei, und die Schule hat begonnen. Et voilà – oder passender: there you go! -, hier ist das Ergebnis:

Der Nähaufwand war dabei eigentlich überschaubar, das Aufwändigste war die Schnitterstellung bzw. -anpassung, hier beim Beitrag zum Zwischenstand nachzulesen.

Ins Grübeln hat mich die Befestigung der vorderen Blende gebracht, weil ja im unteren Teil auch die Blende der linken Seite noch irgendwie mitgefasst ist. Hier beim Inspirationspost ist das Original aus der F/S-2017-Kollektion von Stella McCartney zu sehen. Ich würde zu gerne mal das Originalteil von innen anschauen. Also, wenn es mal jemand im Designer-Outlet findet, bitte ein paar Fotos für mich machen 🙂

Oben am Halsausschnitt ging das Absteppen schon mal durch 8 Lagen Jeans-Stoff. Hat meine Maschine gut mitgemacht, aber noch ne Blende zusätzlich, wie im Original, hätte sie nicht verkraftet.

Das Absteppen lief diesmal recht gut: Zierfaden oben und unten, 100er Nadel und Oberspannung von 3 auf 7 hochdrehen, das war der Trick.

Den unteren Abschluss habe ich als „falsche“ Blende gearbeitet, d.h. die Blende nicht wie sonst nach innen weggeklappt, sondern nach außen. Warum ich mir das so vor den Sommerferien überlegt hatte, weiß ich nicht mehr – zu lange her. Vermutlich um das Absteppen zu erleichtern. Bewährt hat sich allerdings dabei die Idee, das Schnittteil für den Beleg aus Pappe auszuschneiden und dieses dann als Schablone beim Umbügeln zu verwenden:

Ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis: bequem, aber trotzdem auffällig. Bei der nächsten Laufsteg-Runde bin ich diesmal aber nicht dabei. Für die Herbstgarderobe muss ich etwas an Nähgeschwindigkeit zulegen, das geht mit fertigen Schnitten besser.

Verlinkt bei „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“, erneut ein dickes Dankeschön an Monika und Yvonne für die schöne Aktion! Und beim geliebten „Me-Made-Mittwoch“. Habt einen schönen Tag!

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Kulturbeutel mit Dahlie

Nach dem Flow beim Taschen-Nähkurs habe ich mich gleich nochmal getraut. Diesmal ist eine Kulturtasche nach dem Schnittmuster der Carpet Bag von Frau Machwerk entstanden.

Für dieses Projekt habe ich sozusagen meine Aktivitäten der letzten Wochen zusammengelegt: Taschen nähen und Cyanotypie.

Der Außenstoff wurde cyanotypisiert. Für die Taschen-Vorderseite kam wieder meine Dahlie aus der Sommerpost zum Einsatz, die Rückseite bekam ein Muster mit Locher-Konfetti, und die Taschenecken und Laschen aus „Veganes Leder“-Zeugs wurden mit Überbleibseln aus Gaze aus der Werkbund-Werkstatt abgedeckt.

Der Stoff war diesmal noch nicht ganz trocken, das Wasser ist dann unter der Scheibe in der Mittagssonne gleich kondensiert und hat sein ganz eigenes Muster entworfen. Dadurch ist das Blau nicht gleichmässig, für die Tasche ok. Würde glatt mal interessant, herauszufinden, wie das bei einem ganz nassen Stoff aussieht – also einstreichen und dann gleich an die Sonne.

Das Belichten des Veganen Leder-Paps hat problemlos funktioniert, auch das anschließende Waschen in der Waschmaschine. Ich wollte eigentlich nur das gitterartige Muster der Gaze haben, aber tatsächlich hat sich auch das Muster mit „abgepaust“. Ist aber beides nur ganz leicht zu sehen.

Für innen kamen Stoffe aus dem Fundus zum Einsatz: Ein von links laminierter, wasserdichter Stoff (dämliches Material, verträgt keine Stecknadeln und kein Bügeleisen, aber nicht mal von rechts abwischbar. Wird bestimmt nie wieder gekauft.) und ein Rest Musterstoff.

Das Nähen nach Anleitung ging wunderbar, einzig die Wendeöffnung würde ich nächstes Mal an einer weniger auffälligen Stelle verstecken.

Die Tasche ist ein Geschenk für meine liebste Freundin. Ich hoffe, sie bewährt sich.

Verlinkt bei CreadienstagTT-Taschen und Täschchen, Dienstagsdinge.

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Vom Laufsteg in den Kleiderschrank (IV): Zwischenstand

Monika ist großzügig mit den Öffnungszeiten des Linktools für die „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“-Aktion. Gut für mich, so kann mein Zwischenstand auch noch eine Woche später kommen, das Endergebnis dann vermutlich auch.

Erstmal war ich mit dem Schnittentwurf für das Oberteil nach Stella McCartney beschäftigt. Wenn man sich den Maschenverlauf des Detailbildes anschaut, müssten die Schnittteile ungefähr so sein:

Das sah dann im ersten Probelauf so aus (linker Ärmel):

Das wäre schon ein guter Ansatz gewesen, aber irgendwie wollte sich mir die Sinnhaftigkeit dieses Ärmelentwurfs nicht so ganz erschließen – vielleicht gibt es historische Vorbilder? Jedenfalls habe ich beschlossen, es doch bei einem normalen eingesetzten Ärmel zu belassen.

Damit sieht mein zweiter Probelauf so aus:

Hier und dort noch ein Zentimeter weg oder dazu, und damit habe ich jetzt meine Schnittmusterteile, und die Stoffe dazu und kann loslegen:

Hier sind die Entwürfe der anderen Teilnehmerinnen versammelt. Monika hat mächtig vorgelegt, aber sonst sieht so aus, als ob ich nicht die Letzte mit meinem Zwischenstand bin.

Sommerpost Gruppe 7, Woche 2

Diese Woche gab es Post von Ruth (ohne Blog). Sie hat uns von dem Lesefest bei ihr im Ort erzählt und für uns das Logo des Festes, das von ihr entworfen worden war, auf Stoff gebannt.

Besonders zufrieden war sie mit ihren Cyanotypie-Versuchen nicht, aber das Exemplar, das ich bekommen habe, ist schön geworden.

Vielen Dank, liebe Ruth, für die schöne Sommerpost, die Geschichte dazu und für die Erlaubnis, es hier zu zeigen!

Und hier geht’s zur Sommerpost-Linkliste.

Die Sommerpost macht blau

Meine Sommerpost ist verschickt. Ein paar Tage waren Zeit, um Inspirationen zu finden, zu testen und zu belichten. Schlussendlich wurde es dann eine Foto-Cyanotypie, die ich verschickt habe.

Ausgangspunkt war ein Foto aus meinem Fundus:

Da wurde erstmal mit dem Bildbearbeitungsprogramm die Dahlie im Hintergrund wegretuschiert, die Kontraste hochgedreht, nach schwarz-weiß umgewandelt und invertiert. Das Ergebnis sah dann so aus:

Das wurde dann im Copy-Shop auf Folie gebracht.

Bei meinen ersten Cyanotypie-Versuche hatte ich die Stoffe sehr lange liegen lassen, 30 Minuten und mehr bei Sonne. Das gibt zwar ein tolles Blau, allerdings werden die Graukontraste zunehmend schlechter. Bei der Dahlie beließ ich es deshalb bei ca. 12 Minuten in der Mittagssonne.

Reproduzierbarkeit schaffte ich nicht, mal schob sich ne Wolke in die Belichtung, mal war es wohl eine Minute länger oder kürzer:

Ich finde es nicht schlimm, auch die helleren haben einen schönen 3D-Effekt:

Für die Karten nahm ich ein klassisches Motiv – Pflanzen direkt aufgelegt:

Mit dem Photopapier links hatte es nicht geklappt, die Beschichtung löste sich beim Abwaschen. Daher wurde der Stoff auf die Karten genäht.

Karten und Umschläge bekamen noch einen Sonnenstempel, der das Sonnengelb einfangen durfte.

Die Post ist gut angekommen, wie ich gehört habe. Ich freue mich auf die „Antworten“.

Mehr Inspiration zu Cyanotypie und Sonnendruck wird bei der Sommer-MailArt gesammelt. Herzlichen Dank an Michaela und Tabea für die Aktion und die Idee!

Das Taschen-Trauma überwinden

Taschen nähen ist ein unbeliebtes Thema bei mir. Kommt kurz vor Kinderhosen flicken und Socken stopfen.

Das fängt mit der Suche nach passenden Stoffen in nicht zu dünner Qualität und dann den passenden Schnickschnack (Paspeln, Reißverschlüsse, Haken und Ösen) an. Geht dann über in die Suche bzw. die Anpassung von Schnittmustern, so dass mein Wunsch nach der richtigen Größe und vielen Innentaschen erfüllt wird. Die passende Verstärkung… Und die unendlich vielen Einzelteile…

Diverse Schrankleichen liegen bei mir, und als mich beim letzten Mal  mal wieder die Verwirrung überkam, war Schluss. Ich buchte einen Taschen-Nähkurs bei Griselda von Machwerk.

Vermutlich ist der einzig sinnvolle Ort, um eine Tasche zu nähen, ein Stoffladen. Passende Stoffe und fehlendes Zubehör ist dann jedenfalls kein Hinderungsgrund mehr, und der Kleine Stern in Heidenheim ist gut sortiert.

Entstanden ist eine Ewa nach einem Schnitt von Machwerk, ohne Zwischentrennfach. Von außen recht schlicht in blauem Kunstleder. Aber innen, tataaa, silberner Glitzerstoff!

Schon getragen und für gut befunden. Damit ist hoffentlich das Taschen-Trauma überwunden.

Sehr schön war’s, ich denke, ich komme wieder!

Verlinkt bei CreadienstagTT-Taschen und Täschchen, Dienstagsdinge.

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank (IV): Schubladen-Idee

Ich mache es kurz: diesmal greife ich eine Idee aus der zweiten Runde auf, für die damals keine Zeit war, weil mir der Samt den letzten Nerv geraubt hat.

Für den Sweater aus der Frühjahr 2017 Kollektion von Stella McCartney hatte ich mir damals schon Probestoff und blauen Sweatshirt-Stoff besorgt, es steht also nichts im Wege, um gleich mit dem Nähen loszulegen. Außer der to-do-Liste mit 100 anderen Punkten.

Quelle: vogue.com

Aber damit der Spaß an der Inspirationsrunde nicht ganz auf der Strecke bleibt, noch ein paar Bilder aus der Erdem H/W-Kollektion. Erdem entwirft die diesjährige Designerkollektion für H&M, und wenn die so schön ist, wie seine Laufstegmodelle, dann hätte ich davon gerne etwas.

Ein paar meiner Favoriten:

www.vogue.com
Quelle: www.vogue.com
Quelle: www.vogue.com

Schön, oder?

Wer bei der Sommerrunde vom „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“ noch mitmacht, seht ihr hier.

Versuche mit Cyanotypie und Sonnendruck

Wieder freute ich mich sehr, als die Einladung von Michaela und Tabea zur neuen MailArt-Aktion eintraf: Cyanotypie! Hatte ich doch schon vor ein paar Wochen ein Set mit den Chemikalien mitbestellt, aber dann erst mal eingelagert – wie das halt mit den Mitbestellungen immer so ist.

Der perfekte Anlass, um das Päckchen wieder herauszuholen und mit dem Experimentieren sofort zu beginnen. Sofort, weil ich diesmal die Erste in der Gruppe bin und mein Beitrag schon nächste Woche auf Reisen darf.

Die Vorgabe der Sommer-MailArt ist ein Sonnendruck in Blau auf Baumwolle im Format 25cm x 25cm. Das geht außer mit Cyanotypie auch mit Sonnendruck und lichtempfindlicher Farbe.

Kurz etwas Theorie: Cyanotypie ist ein Druckverfahren, das schon 1842 entwickelt wurde. Bestimmte eisenhaltige Salzlösungen reagieren unter Einwirkung von UV-Licht und werden dabei cyanblau. Im 19. Jahrhundert wurde es genutzt, um Konstruktionspläne („Blaupausen“) und Fotografien zu vervielfältigen.

Die ersten Versuche waren noch sehr durchwachsen. Drei Fehler, die es sich zu vermeiden lohnt: Erstens: nicht an einem windigen Tag arbeiten. Zweitens: zum Abdecken stabiles Glas verwenden, nicht Plexiglas, das sich in der Sonne verformt. Drittens: die Cyanotypie-Ergebnisse sauber auswaschen – am Besten mehrere Minuten im Wasser lassen, sonst färben sich die weißen Stellen nach.

oben links: Gardinenstoff, oben rechts: Foto auf Overheadfolie (Löwenzahn+Pusteblume postiv und negativ), unten links: diverse Fotos, unten rechts: Papierschablone

Beim zweiten Mal war es dann schon deutlich besser: Versuch mit Foto, Spitzendeckchen, Papierschablonen und Mullbinde.

oben links: beim Belichten, oben rechts: nach dem Abnehmen der Motive, unten links: der gewaschene Stoff, unten rechts: das Ergebnis nach dem Trocknen

Übrigens reicht bei mir ein kleines Set für 200ml Salzlösung für einen guten Quadratmeter Stoff. Das ist nicht besonders viel. Für die eigentlich MailArt-Aktion musste ich nachkaufen.

Da ist das Sonnendruck-Verfahren deutlich günstiger.

Beim Sonnendruck wird ein feuchter Stoff mit Stofffarbe eingestrichen und mit dem Motiv zum Trocknen ausgelegt. Dort, wo der Stoff abgedeckt ist, trocknet er weniger schnell, dadurch wandert das Wasser und mit ihm der Farbstoff in die nicht abgedeckten und schon trockenen Bereiche.

Auch hier waren die ersten Versuche nach sehr zart. Oben mit trockenen Spaghetti, unten Blätter unter der UV-Lampe. Die hat den Farbstoff etwas eingebrannt, sieht aber auch ganz interessant aus. Insgesamt erinnern mich die Ergebnisse aber eher an das Turiner Grabtuch. Wenn man dran glaubt, kann man was erkennen.


Auch hier beim zweiten Mal schärfer, da die Motive flächiger aufliegen und stabiler sind.

Morgen ist viel Sonne ohne Wind angesagt, perfekt, um die Stoffe für die Sommer MailArt fertig zu stellen.

Verlinkt bei der Sommerpost-Linkliste, die sich schon mit vielen Erfahrungen zu füllen beginnt.

MMM: All eyes on us….

…also, auf meinen neuen Shorts und mich.

Beim Me-Made-Mittwoch gibt es heute das Motto „Ich packe meinen Koffer…“, bevor es eine lange Sommerpause bis September gibt. Der erste Sommerurlaub dieses Jahr ist schon vorbei, die Koffer bereits wieder entpackt und verstaut. Ein paar Fotos gab es ja schon, heute kommen noch ein paar in der Kulisse Lissabon.

Shorts sollten noch in den Koffer, die alten waren zu eng geworden. Das Schöne an Shorts ist, man kann auch mal kleine Stoffreste verbrauchen, und so schaffte es ein Stoff aus dem Schrank, der dort schon an die 20 Jahre lagerte und auch meine Nicht-Nähphase überstand. Der Zettel notierte Wolle-/Seide-Gemisch und das stimmt vermutlich auch, ein paar Mottenlöcher hatte er, die es zu umschneiden galt.

Der Schnitt ist aus einer geliehenen burda easy fashion, F/S 2009, Variante A mit längeren Hosenbeinen. Der Formbund kommt meiner Figur sehr entgegen, und daher bin ich mit der Tragbarkeit sehr zufrieden.

Zum ersten Mal habe ich am Hosenschlitz einen Untertritt angebracht. Sieht gut aus, trägt sich gut und ist kaum Mehraufwand, daher werde ich das wohl zukünftig immer machen. Aber beim Absteppen des Hosenschlitzes nähte ich ihn mit an, und das nicht einmal, sondern gleich zweimal!

Habt einen schönen Sommer, wo immer ihr ihn verbringt!

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank (III): come Armani, sorta di

Tadaaa, ein Armani-inspiriertes Outfit vom Scheitel bis zum Knöchel:

Eigentlich sollte es ja nur die Hose werden, aber dann ergab sich auch der Rest noch. Aber eins nach dem anderen.

Beim letzten Mal hatte ich ja schon berichtet, dass ich den Schnitt für die Hose schon probegenäht und für gut befunden hatte. Beim Zuschneiden stellte ich mich eine Weile an, weil der Stoff ein Streifenmuster hat, bei dem die Streifen immer breiter werden: 2cm-3cm-4cm-5cm-2cm-3cm… Das kommt davon, wenn man Vorhangstoff für Bekleidung verwendet. Ich wollte symmetrische Beine (wenigstens bei der Hose), aber irgendwann sah ich ein, dass das nicht geht, weil Vorder-und Rückseite leicht unterschiedlich sind und wie man am Ergebnis sieht, fällt es auch gar nicht auf.

Die Hose entstand (wie auch das Kleid vom letzten Mittwoch) schon Anfang Juni, an einem wunderbaren Nähwochenende bei Gabi Ilius, die, auch wenn drei Leute gleichzeitig „nur mal kurz“ ne Frage haben, immer gelassen und fröhlich bleibt. Ihre professionelle Hilfe beim Anprobieren und die vielen hilfreichen Tipps beim Nähen sind unschlagbar und das gemeinsame Nähen macht sowieso immer viel Freude.

Der Schnitt ist burda 11/2016, Nr. 119 in Gr. 42. Allerdings schmäler – links und rechts jeweils 2 cm bei den Hosenbeinen weggenommen und eine Bundfalte zugelegt. Und der Bund ist schmäler geworden.

Die Hose trägt sich sehr angenehm, luftig leicht. Weil sie leicht durchsichtig ist, habe ich eine abgeschnittene Strumpfhose drunter an. Ich werde mir wohl noch eine Art Radlerhose nähen, die etwas länger ist als die jetzige Lösung.

Tja, und dann hatte ich noch Zeit für das Oberteil. Bei der Suche nach einem Schnitt, bei dem die Streifen durch Drapierung etwas in Bewegung sind, bin ich bei So! Pattern fündig geworden. Das Shirt Mono besteht nur aus  einem Schnittteil, so dass man nur eine Seitennaht hat und sich auf der anderen Seite Drapierung ergibt. Mein Baumwoll-Jersey ist aber etwas zu dick dafür, Viskosejersey wäre für den Schnitt sicher die bessere Wahl.

Den Hut wollte ich nicht kopieren, der ist einfach zu genial. Aber dann entdeckte ich beim Blättern durch eine alte burda (5/2009) einen Schnitt für einen Sommerhut, es war noch Zeit vor dem Urlaub und Stoff da.

Hier also im Vergleich Original und Kopie:

Quelle: www.vogue.com

 

Ich will mir gerade bei Hut und Shirt nicht anmaßen zu sagen, das wäre eine Armani-Kopie. Aber für den Spaß, als Gesamtkunstwerk herumzulaufen, waren es die paar Stunden Mehraufwand wert.

Und hier noch ein paar Bilder mit der Lissabonner Standseilbahn als Hintergrund:

Mein Sohn hatte auch seinen Spaß an meiner Verkleidung. Damit ist klar, wo der Hut landen wird.

Ob die anderen Damen der „Vom Laufsteg in den Kleiderschrank“-Runde soviel Spaß mit ihren Werken hatten, findet ihr hier. Vielen Dank, Yvonne und Monika, für die Organisation!

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