Lesefutter

Manchmal werden Wünsche erst verspätet erfüllt. Mein Mann wollte zu Weihnachten ein Buchabo – jeden Monat ein neues Buch auf dem Nachttisch. Bekommen hat er, aber erst an Neujahr, eine Schachtel mit „Gutscheinen“, jederzeit bei mir einlösbar.

Für die Gutscheine habe ich Fotokarton verwendet, auf der einen Seite mit den  Vorschlägen aus der ZEIT-Krimibestenliste von 2015 und 2016, auf der anderen Seite mit Seiten aus einem ziemlich schlechten und daher aussortierten Krimi beklebt.

Das erste Buch gab es gleich dazu, und der Gutschein darf als Lesezeichen weiterleben.

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WKSA 2016: (4) Finale

Hoppla, auf einmal war der 4. Advent da. Wo ist denn jetzt schon wieder die ganze Zeit geblieben. Ende November dachte ich noch: ach, noch fünf Wochen bis Weihnachten, passt alles super. Und dann sind wieder diese ganzen unvorhergesehenen Dinge passiert, die nicht auf der todo-Liste stehen. Und auf einmal wurde es stressig.

Mein Weihnachtskleid wurde dann auch erst auf den letzten Drücker fertig. Voila, hier ist es:

Nochmal zur Erinnerung: der erste, zweite und dritte Beitrag zum WKSA. Der Stoff ist 100% Viskose von Hüco in Berlin, der Schnitt ist aus der Burda 11/2016 in Größe 40. Ich habe das Oberteil um 3 cm verlängert, am Saum 5 cm weggenommen, nochmal 2 cm wären vielleicht kein Fehler. Und am Taillenband noch Paspeln reingebastelt.

Die Beule im Rücken, die man in der Seitenansicht sieht, ist übrigens kein Buckel, der vom vielen über-der-Nähmaschine-gebeugt-sitzen kommt, sondern vom Reißverschluss, der etwas störrischer fällt als der Stoff.

Obwohl nicht gefüttert, ist das Kleid relativ wärmend. Ich werde mein gespaltenes Verhältnis zu Viskose nochmal überdenken.

Und damit ab zum Finale des Weihnachtskleid-Sew-Alongs. Hat sehr viel Spaß gemacht! Und die Liste mit den Nähideen unendlich verlängert. Fröhliche Weihnachten!

Werkbund-Werkstatt: Glasschale

Das ist das Ergebnis meiner Arbeit in der Glaswerkstatt. Nicht ein Kunstwerk diesmal, sondern ein Produkt, dem man einen Verwendungszweck geben kann. Eine Schale.

Zur Erinnerung: In den ersten Tagen stellten wir diverse verschmolzene Glasfliesen, unter anderem diese hier aus zwei Lagen Farbglas.

Dann wurde es staubig. Mit Hilfe von Hammer, Meißel, Schabern und Schablonen fertigten wir aus Porenbetonsteinen ein Modell, um aus den Fliesen eine Schale zu erzeugen.

Die Fliese wird dann in die Form gelegt und nur noch soweit im Glasofen erwärmt, dass sie sich in die Form senkt, ohne zu fließen. Auch hier gibt es wieder einige Einschränkungen, z.B. bei der Steilheit der Wände, so dass auch hier wieder die Kreativität sehr eingeschränkt war.

Trotzdem war ich am Schluss mit dem Ergebnis zufrieden. Mehr Zeit in der Glaswerkstatt wäre schön gewesen, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, was man alles aus diesem Material und mit den erlernten Techniken anstellen könnte.

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